Die Datei ist nicht kaputt. WebP lässt sich nicht öffnen, weil das Programm, das du doppelklickst, gebaut wurde, bevor irgendjemand WebP außerhalb eines Browsers erwartet hätte. Du hast zwei Lösungen: Die Datei in ein Format umwandeln, das deine Software versteht — unser WebP-zu-JPG-Konverter macht das in deinem Browser, ohne Upload —, oder auf Software aktualisieren, die WebP nativ liest. Was richtig ist, hängt davon ab, wie oft dir das passiert. Hier das ganze Bild.
Warum dieses Problem überall ist
Google veröffentlichte WebP 2010 (die Geburt von WebP erzählt die Vorgeschichte), und den Großteil seines Lebens lebte das Format in Chrome und sonst nirgends. Safari unterstützte es erst mit Safari 14 im Jahr 2020 — volle zehn Jahre später. Desktop-Software bewegte sich noch langsamer, weil WebP-Dekodierung nie Teil der Bildbibliotheken der Betriebssysteme war, auf die Apps sich stützen.
Das Ergebnis ist eine seltsame Asymmetrie: Websites lieben WebP, weil es ihnen Bandbreite spart, und liefern es ständig aus — während die Software auf deinem Rechner es nie eilig hatte nachzuziehen. Du hältst am Ende eine Datei, die das Web produziert und der Desktop ablehnt. Der Web-Bildformate-Guide erklärt, warum Websites trotzdem weiter auf WebP setzen.
Die schnelle Lösung: In JPG umwandeln
Wenn diese eine Datei einfach aufgehen soll, ist Umwandlung die Fünf-Sekunden-Antwort. Zieh das WebP in den WebP-zu-JPG-Konverter, und du bekommst eine Datei, die jeder Bildbetrachter, jede Office-Suite und jedes Upload-Formular der Welt akzeptiert. Die Umwandlung läuft lokal — die Datei verlässt deinen Rechner nie —, und du kannst einen ganzen Ordner auf einmal reinziehen, wenn eine Website dir einen Stapel WebP-Dateien beschert hat. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung steht in WebP in JPG umwandeln.
Eine Ausnahme: Hat das Bild einen transparenten Hintergrund — ein Logo, ein Sticker —, legt JPG es auf Weiß. Wandle stattdessen mit dem WebP-zu-PNG-Konverter in PNG um, das die Transparenz behält. Die Begleitanleitung zum Umwandeln von WebP in PNG erklärt, wann welches Ziel sinnvoll ist.
Plattform für Plattform
Windows. Unter Windows 10 und 11 öffnet die aktuelle Fotos-App WebP nach Updates, und Edge rendert es nativ. Auf älterem Windows — 7, 8 oder einem ungepatchten frühen Windows 10 — rührt nichts Eingebautes die Datei an. Deine Optionen dort sind Umwandlung oder ein Drittanbieter-Betrachter.
macOS. Die Vorschau öffnet WebP ab macOS 11 Big Sur, derselben Generation, die Safari 14 brachte. Unter Catalina und älter behandelt die Vorschau die Datei als unbekanntes Dokument. Für eine einzelne Datei ist Umwandeln meist weniger schmerzhaft als ein OS-Upgrade.
Photoshop. Native WebP-Unterstützung kam mit Photoshop 23.2 im Februar 2022. Alles Ältere braucht Googles kostenloses WebPShop-Plugin — oder du wandelst vorher um. Wenn das Installieren von Plugins auf einem Arbeitsrechner nicht deine Entscheidung ist, erhält Umwandlung in PNG volle Qualität und Transparenz fürs Bearbeiten.
Ältere Android-Geräte und Messaging-Apps. Android dekodiert WebP seit Version 4.0, das OS selbst ist also selten das Problem — aber Apps mit eigener Bildverarbeitung können es sein. Manche Messenger- und Social-Apps kodieren WebP um oder lehnen es ab, je nach Version und Region unterschiedlich. Ein umgewandeltes JPG umgeht all das.
Alte CMS und Websoftware. Läuft deine Website auf einem betagten CMS, kann dessen Medienbibliothek WebP-Uploads komplett ablehnen. Das ist dieselbe Support-Lücke von der anderen Seite betrachtet — unsere Anleitung zum Beheben von WebP-Upload-Fehlern geht tiefer.
Der andere Weg: Bringe deiner Software WebP bei
Wenn WebP-Dateien regelmäßig auf deinem Schreibtisch landen, schlägt Aktualisieren das Umwandeln:
- Aktualisiere das OS. Aktuelles Windows 10/11 und macOS Big Sur oder neuer öffnen WebP von Haus aus.
- Aktualisiere Photoshop auf 23.2 oder neuer, oder installiere WebPShop auf älteren Versionen.
- Wechsle den Standard-Betrachter. Die meisten aktiv gepflegten Bildbetrachter haben WebP vor Jahren eingebaut.
Der Kompromiss ist real: Updates brauchen Admin-Rechte und Zeit, Plugins werden irgendwann nicht mehr gepflegt, und nichts davon hilft der Person, der du die Datei weiterschickst. Wenn die Software des Empfängers der Flaschenhals ist, ist Umwandeln vor dem Versand die einzige Lösung, die mit der Datei mitreist.
Wenn Chrome dir ständig WebP-Dateien andreht
Die Hälfte des Problems ist, wie die Datei ankam: Chrome speichert Bilder in dem Format, das die Website ausliefert — und das ist zunehmend WebP. Wenn du sie lieber gar nicht erst einsammeln willst, behandelt Chrome am WebP-Speichern hindern die Optionen auf dieser Seite.
Für die Datei, die gerade ungeöffnet auf deinem Desktop liegt: Zieh sie in den Konverter — ein paar Sekunden später hast du ein JPG, das in allem aufgeht.